BerichtSV Friesen - ASV Veitsbronn

 

SV Friesen - ASV Veitsbronn 2:2 (1:1)

 

Bei widrigen äußeren Bedingungen gab es ein Spiel im Abstiegskampf, das seinem Namen bestens gerecht wurde. Auf schwer bespielbarem Platz entwickelte sich eine schwache Landesliga-Partie. In den ersten 30 Minuten hatte Friesen mehr Gelegenheiten und verpasste es, die Angriffe besser zu Ende zu spielen. Friesens Höhn musste schon nach einer Viertelstunde verletzungsbedingt den Platz verlassen, doch der eingewechselt Fröba stellte die ASV-Abwehr bei den zahlreichen langen Bällen immer wieder vor Probleme. Kurz vor der Halbzeit kam Veitsbronn besser ins Spiel, übernahm die Kontrolle, ohne sich aber wirkliche Torchancen zu erspielen. Umso überraschender dann die Führung für die Gäste: Müller stoppte im Strafraum den Ball mit den Brust und schloss mit dem Rücken zum Tor direkt per sehenswerten Fallrückzieher ab (43.). Die Freude währte kurz, direkt nach Wiederanpfiff trug Friesen einen Angriff vor, Fröba enteilte beiden Verteidigern und erzielte den 1:1-Ausgleich. Das Highlight des ersten Durchgangs hatte wohl ohnehin Gäste-Zuschauer Helmut Gömmel, der einen Ball per Hacke wieder direkt ins Spiel brachte.

Das Spiel war nun wieder komplett offen und beide Mannschaften bemühten sich offensive Akzente zu setzen. Nach Einwechslung von Stutz trugen die Gäste die Angriffe mir mehr Entschlossenheit nach vorne. Meyer hatte über rechts viel Platz und seine Flanke senkte sich direkt auf Stutz, der humorlos ins kurze Eck einnickte. Anstatt die Führung zu verwalten, tat sich der ASV schwer, verspielte einige Konter und Friesen kam zu mehr Spielanteilen. Nach einer Ecke verlängerte ein Friesener den Ball per Kopf Richtung Tor. Dort war Woitschitzke zur Stelle und drosch den Ball aus wenigen Metern vorbei an Stark unter die Latte (85.). In den letzten Minuten kamen beide Teams noch zu Gelegenheiten, die allesamt überhastet zu Ende gespielt wurden. Einen Sieger hatte die Partie ohnehin nicht verdient.