Bericht ASV I - Frohnlach II

ASV Veitsbronn - VfL Frohnlach II 3:1 (0:1)

 

Gleich beim ersten offensiven Vorstoß der VfL-Reserve brannte es lichterloh im Veitsbronner Strafraum. In dieser Szene hatte Peker eine lange Flanke angenommen, um Gräß im folgenden Laufduell aussteigen zu lassen, der sich daraufhin nur mit einem Foul zu helfen wusste. Die harte Konsequenz: Rot für den ASV-Verteidiger und Foulelfmeter für den VfL. Diese Chance vom Punkt ließ sich Lukas Werner nicht entgehen, der die Kugel stramm unten links im Eck versenkte (3.). Auch in der elften Spielminute initiierte der sprintstarke Peker die nächste Möglichkeit für die Blauweißen, als er drei Gegner umspielte und Werner bediente, der die Kugel auf Knie weiterleitete. Dieser Abschluss konnte allerdings gerade noch zur Ecke geklärt werden. Zwei Zeigerumdrehungen später war es wieder Peker, der Lukas Werner mit einem feinen Pass freispielte, jedoch gelang es ASV-Keeper Gossler den Ball in höchster Not vom Fuß zu pflücken. Im Gegenzug dann beinahe der Ausgleich, nachdem Frohnlachs Schlussmann Krug den von Kusnyarik nach vorne getriebenen Ball abgrätschen konnte, aber Bolz das Spielgerät erwischte und mit seinem Nachschuss die Querlatte touchierte. In der Folge glückte es den dezimierten Kusnyarik-Schützlingen zwar sich ein optisches Übergewicht zu erarbeiten, aus welchem aber außer einem Knaller von Dimper (31.), dem der Spielertrainer des ASV die Kugel vorher sehenswert per Brust abgelegt hatte, zunächst erst einmal nichts Zählbares resultierte.

 

Veitsbronn - Frohnlach II

Ein harter Kampf stand für den ASV Veitsbronn (in grün) bevor, um in Unterzahl einen Rückstand gegen den VfL Frohnlach II noch zu drehen.
Foto: L. Wieser

 

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Foto: L. Wieser

 

Auch nach dem Wechsel war der bereits 15-fache Saisontorschütze Kusnyarik der Dreh- und Angelpunkt im Veitsbronner Spiel. Die vom sicheren Schlussmann Krug dirigierte VfL-Defensive war zwar weiter aufmerksam, aber nach der Ampelkarte gegen Knie war der personelle Vorteil für die Youngster aus Frohnlach dahin. Der Mittelfeldmotor der Mannen von Coach Müller hatte unnötigerweise zunächst wegen Ballwegschlagens den gelben Karton gesehen, ehe sich dieses Procedere nach einem Foul gegen Kusnyarik wiederholte (71.). Der anschließende Freistoß des scheidenden Übungsleiters wurde immer länger und senkte sich knapp neben dem Pfosten ins Aus (72.), bevor Eicher eine Freistoß-Flanke von Stutz aus dem Gewühl zum Ausgleich einköpfte (78.).

 

 

Veitsbronn - Frohnlach II

Veitsbronn Eicher (rechts) gelang hier per Kopf der Ausgleich zum 1:1.
Foto: L. Wieser

 

In der Schlussphase suchten dann beide Kontrahenten die Entscheidung, aber sowohl Graf (81.) als auch Stutz (83.) verpassten mit ihren Versuchen das jeweilige Ziel. Die vorerst größte Siegchance versiebte jedoch Dimper, der eine Meyer-Hereingabe um Haaresbreite über die Querlatte jagte (85.). Eiskalt blieb dagegen Kusnyarik, der nach einem Fehlpass der Blau-Weißen alleine auf Krug zulaufend das 2:1 markierte (86.), ehe Stutz auf Vorlage des überragenden Veitsbronner Chefanweisers einen weiteren Aussetzer der Gäste zur endgültigen Entscheidung ausnutzte (88.). Obgleich die jungen Wilden des VfL die Partie dann sogar trotzdem noch in Überzahl beendeten, nachdem Stutz ebenfalls mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste (89.), blieb es beim aus Sicht der Gäste insgesamt vermeidbaren Erfolg des Tabellensechsten.

 

Bericht: fußballn.de