Bericht ASV I - SpVgg Selbitz

Veitsbronn bestätigt sich als Spitzenteam

 

Ein beachtliches 2:2 holte der ASV Veitsbronn (in grün) gegen Selbitz. Foto: Linde Wieser

 

 

 

Während der ASV Veitsbronn mit einem 2:2 gegen die SpVgg Selbitz seine Zugehörigkeit zur Spitzengruppe der Liga unter Beweis stellen konnte, gab sich der ASV Vach einmal mehr großzügig gegenüber einem Team aus dem Tabellenkeller (1:2 in Redwitz). Der FSV Stadeln bleibt gefährlich nahe an der Abstiegszone nach der 1:2-Heimpleite gegen Röslau. Zumal Kasendorf mit 2:0 in Seligenporten gewinnen konnte.

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Obwohl die Stadelner eigentlich gut in die Partie fanden und die Anfangsphase nicht nur bestimmten, sondern auch Torchancen kreieren konnten, geriet die Rambau-Elf gegen Röslau ins Hintertreffen. Tobias Benkers Schuss landete abgefälscht zum 0:1 im FSV-Tor (22.). Doch nur drei Minuten später egalisierte Köhnlein nach Flanke von Sturmpartner Strobel. Röslaus Torjäger vom Dienst, Markus Walther, war es dann in der 36. Minute, der die Oberfranken erneut in Führung brachte. Die Gäste wussten diesen Vorsprung clever nach Hause zu bringen, während dem FSV nach der Pause die Durchschlagskraft fehlte.

 

 

Veitsbronn - Selbitz

Sven Ulrich (am Ball) gelang der Ausgleichstreffer zum 1:1 für den ASV Veitsbronn.
Foto: Wieser

 

 

Mit einem gerechten 2:2-Remis endete das Verfolgerduell zwischen dem ASV Veitsbronn und der SpVgg Selbitz. Dabei wurden die Gastgeber eiskalt erwischt. Noch keine Minute war vergangen, da lag der ASV schon im Hintertreffen, nachdem Markus Bächer die Freiräume in der Veitsbronner Defensive zum 0:1 genutzt hatte. Weil Bolz mit der besten Möglichkeit der Gastgeber am SpVgg-Keeper scheiterte, blieb es zur Pause beim Rückstand des ASV. Doch für den zweiten Durchgang hatten sich Kusnyarik & Co einiges vorgenommen: Der Spielertrainer bediente Sven Ulrich, der die Uhren nach 54 Minuten auf null stellte. Nur kurz darauf war es dann Dietmar Kusnyarik selbst, der den Hamesbuck jubeln ließ, nachdem Fabian Müller mustergültig vorgelegt hatte. Nach dem 2:1 war Veitsbronn überlegen und hatte kurz nach der Führung mehrmals die Chance für eine Entscheidung zu sorgen, insbesondere Müller hatte das 3:1 auf dem Fuß. Allerdings waren die Gäste eben noch nicht bezwungen, Selbitz blieb bei Standards gefährlich, vielmehr antwortete Bächer per Kopfball mit dem 2:2-Endstand (71.).

 

 

Veitsbronn - Selbitz

Selbitz-Kapitän Bächer gelang hier der 2:2-Ausgleich, der gute ASV-Keeper Stark war in dieser Szene machtlos.
Foto: Wieser

 

 

Im ersten Durchgang war der ASV Vach die spielbestimmende Mannschaft und hatte die bessere Spielanlage und auch die besseren Tormöglichkeiten, aber wer eben das Tor nicht trifft und hinten wie so oft anfällig ist, der braucht sich nicht zu wundern, wenn man sich kurz vor den Abstiegsplätzen bewegt. Gachot hatte nach sieben Minuten die erste gute Chance, als er schön freigespielt wurde, aber mit seinem Schuss am Torhüter scheiterte, den Abpraller nutzte Eich zum Nachschuss, aber auch der wurde Beute des Redwitzer Schlussmanns. Die Hausherren versuchten zwar immer wieder zum Abschluss zu kommen, aber waren doch zu harmlos. Wieder war es Gachot, der in der 23. Minute von Schnierstein in Szene gesetzt wurde, noch zwei Mann stehen ließ, um dann die Führung zu erzielen – aber just in dem Augenblick, als er abzog, rutschte er auf dem tiefen Platz aus, kam in Rücklage und der Ball ging über das Tor. Vach spielte wieder auf die Führung und hatte bis auf wenige Situationen das Geschehen im Griff, und als Schmidt in der 36. Minute Tekdemir den Ball in die Schnittstelle der Viererkette spielte, buchte dieser das verdiente 1:0 der Gäste. Drei Minuten später nahm Eich einen Diagonalpass von Schmidt volley, aber dieser ging knapp über das Tor. Nach einer Ecke in der 42. Minute und einer Kopfabwehr ins Zentrum, drosch der im Rückraum völlig freistehende Mex den Ball aus 25 Metern unhaltbar in den Torwinkel, so führte der erste ernstzunehmende Torschuss der Gastgeber zum 1:1. Es sollte für die Hausherren aber noch besser kommen. In der dritten Minute der Nachspielzeit köpfte Torjäger Fischer gar zur Pausenführung ein. Nach dem Wechsel war es eine zerfahrene Partie, die sich zwischen den Strafräumen abspielte, ohne große Höhepunkte. Vach war zwar bemüht, aber vieles blieb Stückwerk und stellte die Hausherren vor keine Probleme, das Gleiche galt auch für die Redwitzer, die aber wenigstens um die drei Punkte kämpften und alles in die Waagschale warfen, was man vom ASV nicht behaupten konnte. Die Chance zum Ausgleich bot sich dennoch, als Sejans nach einer Ecke zum Kopfball kam und ein Verteidiger für den bereits geschlagenen Schlussmann auf der Linie klären musste.

 

Bericht: fußballn.de