Bericht ASV I gegen SG Quelle

Veitsbronn kämpft sich aus dem Tief

 

 

 
Mit einem 2:1-Sieg bei der SG Quelle konnte der ASV Veitsbronn seine ersten Zähler 2014 verbuchen. Foto: J. Färber

 

Aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der richtigen Portion Kampfgeist entführte der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf drei Punkte bei der SG Quelle und kann sich so von den hinteren Tabellenplätzen wieder absetzen. Zwei individuelle Fehler in der Quelle-Abwehr ermöglichten Reinhardt Kusnyarik den entscheidenden Doppelpack beim 2:1-Sieg des ASV.

Die Gäste aus Veitsbronn gingen von Beginn an sehr engagiert zu Werke. Sie machten von Beginn an die Räume im Mittelfeld eng und präsentierten sich zweikampfstark, was dazu führte, dass die Hausherren nur sehr schwer zu ihrem Spiel fanden. Die erste Möglichkeit hatte trotzdem die Adler-Elf. Eine von vier Eckbällen am Stück zirkelte Gleißner direkt auf das Veitsbronner Tor und Keeper Stark konnte den Ball gerade noch über den Querbalken lenken.

 

Quelle - Veitsbronn

 

Veitsbronns Keeper Stark hatte einiges zu tun, hielt seinen Kasten aber bis kurz vor Spielende sauber.
Foto: J. Färber

 

Phasenweise neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld, Quelle hatte zwar optisch mehr Spielanteile, agierte aber vor dem Veitsbronner Tor zu umständlich. In der 23. Minute folgte dann eine Flanke vom Fürther Cortus auf Dieng, jedoch ging dessen Kopfball am langen Pfosten knapp am Gehäuse vorbei. Kurz darauf war es erneut der agile Dieng, der mit seiner Direktabnahme aus zehn Metern Torwart Stark zu einer Faustabwehr zwang. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel leistete sich dann die Quelle-Defensive einen folgeschweren Fehler. Der Ball wurde im Spielaufbau vertändelt. Reinhardt Kusnyarik konnte den Ball erobern, ging alleine auf Torwart Krüger zu und vollendete zum - zu diesem Zeitpunkt überraschenden - 1:0 für die Gäste aus Veitsbronn. Kurz vor dem Pausenpfiff zwang der Fürther Seiler ASV-Torwart Stark nochmals zu einer Glanzparade.

 

 

Quelle - Veitsbronn

 

Oumar Dieng (am Ball) war ein echter Aktivposten auf Seiten der Hausherren.
Foto: L. Wieser

 

Auch nach dem Seitenwechsel tat sich die Heimelf gegen die kampfstarken Veitsbronner schwer. In der 52. Minute setze dann Avci Gleißner schön in Szene. Dieser drang über die rechte Seite in den Strafraum ein, Torwart Stark konnte aber mit einer Fußabwehr den Ausgleich verhindern. Genau in die Drangphase der Quelle-Spieler fiel dann das 2:0 der Kusnyarik-Elf. Nach einem Veitsbronner Eckball missglückte einem Quelle-Spieler die Kopfballabwehr und der Ball landete vor den Füßen von Reinhardt Kusnyarik, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste. Quelle konnte in keiner Phase der Partie an die gezeigten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Die Partie wurde zusehends hektischer und zerfahrener, was eher den Gästen als der Quelle-Elf in die Karten spielte. In der 65. Minute konnte Torwart Krüger seine Elf mit einer starken Fußabwehr – als er gegen den durchgebrochenen Marco Dimper klären konnte – vor dem 0:3-Rückstand bewahren. Auch Spielertrainer Dietmar Kusnyarik hatte die Chance, die Veitsbronner Führung auszubauen, doch sein Abschluss landete neben dem Fürther Kasten.

 

 

Quelle - Veitsbronn

 

 

Abwärtstrend gestoppt: Thomas Schilmeier (in grün) konnte mit dem ASV Veitsbronn einen wichtigen 2:1-Sieg bei der SG Quelle Fürth um Fabio Garcia landen.
Foto: L. Wieser

 

Die Gastgeber setzen nun alles auf eine Karte. Nach einer Kopfballverlängerung von Dieng war dann Gleißner aus etwa zehn Metern am langen Pfosten zur Stelle und verkürzte mit seiner sehenswerten Direktabnahme zum 1:2. In der Folge drang Sandro Ried dynamisch in den Veitsbronner Strafraum ein, wurde von Bitzenbauer zu Boden gebracht. Der durchaus vertretbare Strafstoß wurde den Fürthern von Schiedsrichter Demel aber verweigert. Bereits in der Nachspielzeit wurde dann der Veitsbronner Ortloff mit der Ampelkarte des Spielfeldes verwiesen. Veitsbronn ging aufgrund der gezeigten kämpferisch geschlossenen Mannschaftsleistung zwar glücklich, aber nicht ganz unverdient als Sieger vom Platz.

 

Bericht: fußballn.de