Berichte

ASV I - SV Friesen

Verdienter Jubel am Hamesbuck

 

Der ASV Veitsbronn (in grün) konnte durch ein 2:1 gegen Friesen die drei Punkte am Hamesbuck behalten. Foto: Linde Bitzenbauer

 

 

Mit einem 2:1-Sieg über den SV Friesen endete eine perfekte Woche für den ASV Veitsbronn, der nach dem 4:3-Erfolg in Seligenporten mit nunmehr sechs Punkte einen guten Saisonstart erwischte. Yannik Stutz (7.) und Thomas Schilmeier (74.) brachten die Rühl-Elf mi 2:0 in Führung, ehe Münch per Strafstoß (84.) doch noch Goßler vom Punkt überwinden konnte.

Die Partie benötigte keine Abtastphase, gleich in der 1. Minute vergab Dimper eine gute Chance für die Hausherren. Vier Minuten später bekamen dann die Gäste die große Möglichkeit zum Führungstor, doch Gossler konnte gegen Fugmann den Handelfmeter parieren. Im direkten Gegenzug versenkte Stutz eine flache Hereingabe von Schramm zum 1:0 für den ASV aus 15 Metern.

 

Veitsbronn - Friesen

Eine gute Defensivleistung war der Schlüssel zum Erfolg für die Veitsbronner (rechts Julian Baumann) gegen Friesen.
Foto: L. Bitzenbauer

 

In der Folge blieben beide Teams torgefährlich. Landauer musste in höchster Not klären (20.), Veitsbronn spielte die eigenen Konterchancen meist zu überhastet aus. Friesen erarbeitete sich gegen Ende des ersten Durchgangs ein leichtes Übergewicht. Einen Fernschuss von Nützel konnte Gossler noch an den Pfosten lenken (28.). In der 37. Minute war dann Schilmeier nach langem Ball von Baumann alleine vor Friesens Keeper, scheiterte aber aus spitzem Winkel. Friesen blieb weiter gefährlich, Veitsbronn konterte und verdiente sich unterm Strich die knappe Pausenführung.

Die Gäste bemühten sich nach der Pause um den Ausgleich, doch Veitsbronn stand sicher und konterte weiter gefährlich. Insgesamt litt der Spielfluss aber unter den zunehmenden Nicklichkeiten beider Mannschaften. Ein Schuss von Dimper aus der Drehung landete neben dem Tor (68.), gegen Stutz parierte Fröba im Friesener Tor (70.). Doch die gute Phase der Veitsbronner sollte sich auszahlen, als Schilmeier, nach starker Vorarbeit von Stutz und Dimper, per Flachschuss zum 2:0 traf.

 

Veitsbronn - Friesen

Oben auf: Der ASV Veitsbronn (um Christian Eicher) feierte im 3. Saisonspiel den zweiten Sieg.
Foto: L. Bitzenbauer

 

Veitsbronn hatte die Partie eigentlich recht gut im Griff, doch nach einem Foulspiel verwandelte Münch den fälligen Strafstoß sicher für die Gäste (84.). In einer hektischen Schlussphase drängte Friesen auf den Ausgleich, allerdings ohne dabei zu echten Chancen zu kommen. Veitsbronns Abwehr um Kallert und Landauer stand sicher und so blieben die drei Punkte am Hamesbuck.

 

Bericht: fußballn.de

Bericht ASV I - ASV Hollfeld

 

ASV Hollfeld - ASV Veitsbronn 2:4 (1:1)

 

Ein Selbstläufer war es nicht für den ASV Veitsbronn, beim abgeschlagenen Schlusslicht in der Fränkischen Schweiz die drei Zähler einzufahren. Gerade zu Beginn hatten die Veitsbronner einige Probleme, um ins Spiel zu kommen. Auch der Führungstreffer von Marco Dimper nach 34 Minuten per Kopf sollte nur kurz Grund zum Jubeln liefern, denn schon sechs Zeigerumdrehungen später gelang Hannes Sommerer der Ausgleich, der auch zur Halbzeit Bestand haben sollte und durchaus leistungsgerecht war.

Im zweiten Durchgang agierten die Gäste zielstrebiger, belohnten sich durch Dimpers Kopfball mit der erneuten Führung. Doch schon im Gegenzug glich Sommerer das persönliche Duell mit Dimper aus - 2:2. Zwischen die Torschützen des Tages mischte sich eine Viertelstunde später Christian Eicher, der ebenfalls per Kopf zum dritten Mal Veitsbronn in Front brachte. Auch das Duell zwischen Sommer und Dimper ging am Ende zu Gunsten der Veitsbronner aus, da Dimper in der 78. Minute noch den 2:4-Endstand markierte.

Bericht ASV I - BSC Saas-Bayreuth

 

Veitsbronn hat die Bayernliga-Relegation vor Augen

 

Wo soll das noch hinführen? Der ASV Veitsbronn liegt nach dem 2:1-Sieg in Bayreuth nur noch zwe Punkte hinter Rang zwei. Foto: Linde Wieser
 
 

Röslau schwächelt erneut und muss um Platz zwei zittern

Am Mittwochabend wurde die Tabelle der Landesliga Nordost bereinigt - alle 18 Mannschaften haben nun 31 ihrer 34 Partien absolviert und dabei brachte der 2:1-Sieg beim BSC Saas-Bayreuth den ASV Veitsbronn auf Rang vier, nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsrang zur Bayernliga. Diesen belegt zwar weiter der FC Vorwärts Röslau, der aber zum dritten Mal innerhalb einer Woche nur 1:1 spielte - diesmal musste man in Kasendorf die Punkte teilen.

Einen 2:1-Sieg brachte hingegen der ASV Veitsbronn vom BSC Saas-Bayreuth mit nach Hause. Nach torloser erster Hälfte, in der die Gäste auch schon da Kommando hatten, gelang Spielertrainer Dietmar Kusnyarik der Führungstreffer für die Gäste (56.), die nur drei Minuten später nach Vorlage von Marco Dimper durch Christian Eicher ausgebaut werden konnte. Die abstiegsbedrohten Gastgeber konnten zwar durch einen Standard von Fischer rasch den Anschluss erzielen, zu mehr reichte es für die Oberfranken aber nicht mehr.

Bericht Dergahspor - ASV I

Veitsbronn hält Dergahspor im Keller

 

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Foto: Linde Wieser

 

Dergahspor Nürnberg - ASV Veitsbronn 0:2 (0:1)

Im Nachholspiel des 27. Spieltags entführte der ASV Veitsbronn am Abend drei Punkte vom Sportgelände der DJK Eintracht Süd, der neuen Heimspielstätte von Dergahspor. In einer schwachen Landesliga-Partie standen die Gäste defensiv gut geordnet und setzten auf schnelle Konter. Diese Idee ging voll auf. Die Führung erzielte Julian Baumann nach einem Konter in der 37. Minute mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke. Nach zehn Minuten im zweiten Spielabschnitt legte Kapitän Rick Bolz das 2:0 für den ASV nach. Durch die Niederlage kann sich Dergahspor nicht von den Abstiegsrelegationsplätzen entfernen und bleibt in Abstiegsgefahr.

Vier Punkte fehlen Dergahspor noch um zum "Block der Sorglosen" in der Landesliga Nordost aufzuschließen. Zu diesen "Sorglosen" gehörte schon länger der ASV Veitsbronn. Dergah fehlen zum angestrebten Ziel 40 Punkte noch deren vier. Am gestrigen Mittwochabend sollten drei Punkte auf das Konto wandern und der Abstand zur Abstiegszone auf neun Punkte ausgebaut werden.

Und die Partie auf dem Gelände der DJK Eintracht Süd begann gut für die Gastgeber. Soner Calisir schoss einen abgewehrten Ball aus 20 Metern knapp am Pfosten vorbei. Ein guter Auftakt, der in der Folge aber nicht fortgesetzt wurde. Die knapp 100 Zuschauer sahen eine ausgeglichene Partie ohne große Höhepunkte.

 

 

ASV-Kapitän Rick Bolz geht hier ins Laufduell mit Miodrag Ivkovic.
Foto: Linde Wieser

 

Ein Veitsbronner Kopfball durch Kusnyarik nach 25 Minuten war eine der wenigen guten Torchancen. In der 28. Minute schickte Kusnyarik Stutz in einen Konter, aber Memet parierte dessen Versuch. Den Abpraller brachte Stutz noch einmal zur Mitte, aber Kusnyarik rutschte der Volleyschuss vom Schlappen. Auf der Gegenseite war Vidal nach einem Abwehrfehler durch, spitzelte den Ball aber am Tor vorbei.

 
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0:1 Baumann in der 37. Minute. Foto: Linde Wieser
 
 
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Foto: Linde Wieser

 

In der 37. Minute rollte wieder ein gefährlicher Konter der Gäste auf das Tor vom Memet zu, der zunächst abgewehrt werden konnte. Meyer flankte den abgewehrten Ball zu Julian Baumann, der ins lange Eck einschoss. Kurz vor dem Seitenwechsel vergab Yilmaz gegen Goßler und daraus entwickelte sich erneut ein schneller Gegenzug für Veitsbronn. Kusnyarik brachte den Ball zur Mitte und Dimper scheiterte an Memet, den Nachschuss von Eicher gegen die Laufrichtung des Keepers kratzte Memet mit einem sehenswerten Reflex aus der Ecke.

 

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Tobias Meyer hier gegen Torwart Memet. Foto: Linde Wieser
 
 
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Foto: Linde Wieser

Auch im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer kaum Torchancen. Die Partie spielte sich größtenteils zwischen den Strafräumen ab. Goßler kam in der 50. Minute beim Herauslaufen gerade noch vor Ehrl an den Ball. Zehn Minuten waren in Halbzeit zwei gespielt, als ASV-Spielertrainer Kusnyarik energisch nachsetzte und den Ball zurückeroberte. Mit etwas Glück kam das Leder zu Kapitän Rick Bolz, der abzog und der Schuss schlug links oben im Tor ein - 0:2 (55.).

 

Yannik Stutz und Rick Bolz jubelten am Abend gegen Dergahspor. Foto: Aumi

 

Dergahspor kam nur noch sporadisch vor das gegnerische Tor. Yilmaz tauchte nach einer guten Stunde vor Goßler auf, der abwehren konnte. Die letzten dreißig Minuten verliefen unspektakulär und viele Zuschauer, darunter Ex-Vach-Trainer Reinhold Fischer, gingen vorzeitig nach Hause.

 

Bericht: fußballn.de

Bericht ASV - FSV Stadeln

Stadeln erwischte Veitsbronn eiskalt

FSV Stadeln - ASV Veitsbronn 4:2 (2:0)

Der ASV Veitsbronn hatte das Derby in Stadeln fast schon verloren, ehe es richtig begonnen hatte: Franz Ell mit einem fulminanten 25-Meter-Hammer (2.) und Matthias Köhnlein mit einer Einzelaktion (12.) sorgten für eine schnelle 2:0-Führung. Auch nach der Pause waren die Hausherren wieder hellwach, als Gerhard Strobel per Kopf einen kuriosen Treffer markierte (48.) und Tobias Weber einen indirekten Freistoß im Strafraum ins Tor jagte (55.). Erst in den Schlussminuten gelang den Gästen Ergebniskosmetik durch Spielertrainer Dietmar Kusnyarik (83.) und Daniel Bauer (88.).

 

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Foto: L. Wieser

Mittlerweile sind der FSV Stadeln und der ASV Veitsbronn Tabellennachbarn in der Landesliga Nordost, geographisch trennt die beiden Klubs ohnehin nicht viel, allerdings waren die personellen Voraussetzungen vor dem Derby dafür ziemlich konträr. Während sich Alexander Rambau den Luxus gönnen konnte und im nahezu vollständig vorhandenen Kader rotieren ließ (unter anderem saßen Kapitän Tobias Wölfel und Markus Theil auf der Bank), musste Gäste-Coach Dietmar Kusnyarik schon das letzte Aufgebot nach dem Ausfall einer ganzen Reihe von Stammkräften zusammenkratzen.

Als Erklärung für die Zuschauerrolle, die die Veitsbronner zunächst einnahmen, reicht dies aber freilich nicht. Natürlich spielte den Hausherren ein Geniestreich von Franz Ell in die Karten, als der Spielgestalter schon in der 2. Minute aus 25 Metern einfach mal abzog und in den rechten Torwinkel traf. Zehn Minuten später waren die Gäste schlichtweg zu unentschlossen, um Matthias Köhnlein bei dessen Sturmlauf zu bremsen. So umkurvte der FSV-Angreifer auch noch Keeper Gossler und stellte auf 2:0.

 

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Foto: L. Wieser

 

Dennoch hätte Veitsbronn rasch ins Spiel zurückfinden können, wenn Kusnyarik einen kapitalen Schnitzer von Heiko Pfeifer genutzt hätte (18.), oder die anschließende Ecke von Rick Bolz nicht an der Querlatte gelandet wäre. Bei einer Bolz-Flanke war Yannik Stutz schlichtweg einen Kopf zu klein, um noch gefährlich an den Ball zu kommen (25.). Insgesamt brachten sich die Veitsbronner mit vielen Fehlern im Spielaufbau aber immer wieder selbst aus dem Konzept. So musste Andreas Kallert zu einem taktischen Foul greifen, um gegen Ell Schlimmeres zu verhindern (30.). Kurz vor der Pause war es ein Ell-Freistoß, den Andreas Meier knapp drüber köpfte.

 

 
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Foto: L. Wieser

 

Was immer sich die Gäste in der Pause auch vorgenommen hatten, es war nach drei Minuten dahin. Nach einem ruhenden Ball kam Gerhard Strobel vor Gossler per Kopf an den Ball und das Spielgerät senkte sich in einer kuriosen Flugkurve derart, dass es im Tor landete - und die Veitsbronner Defensive düpiert war. Als dann in der 55. Minute Bolz am Boden den Ball sperrte, verhängte der souveräne Schiedsrichter Sven Bode einen indirekten Freistoß, den Tobias Weber im Tor unterbrachte. Die Partie war entschieden, für die Gäste ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Dabei hätte Strobel es noch deutlicher machen können, doch seinen Abschluss konnte Kallert noch von der Linie schlagen (65.), bei einer Kontersituation spielte der FSV-Ersatz-Kapitän uneigennützig vor Gossler quer, obwohl kein Mitspieler mitgelaufen war (80.).

 

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Foto: L. Wieser

 

Zumindest in den letzten Minuten konnten die Veitsbronner die Derby-Pleite ein wenig übertünchen. Kusnyarik, der über weite Strecken in der Sturmspitze in der Luft hing, traf zum 1:4 (83.) und dem zur Pause eingewechselten Bauer gelang mit einem Heber über Erk der 4:2-Endstand (88.). "Wir spielen nicht recht viel anders als in der Vorrunde, aber derzeit läuft es einfach wieder für uns", freute sich FSV-Coach Rambau darüber, dass sein Team die Serie fortsetzen konnte und auch nach diesem Derby in der Rückrunde weiter unbesiegt bleibt.

 

Bericht: fußballn.de