Berichte

ASV I - FC Vorwärts Röslau

Infarktstimmung auf der „Hut“

 

Eine kurzweilige Angelegenheit war das 1:1 zwischen Röslau und Veitsbronn (in rot). Foto: Rainer Cyris

 

Der FC Vorwärts Röslau ist zu Hause weiterhin ungeschlagen. Die Fichtelgebirgler verbuchten beim 1:1 gegen den ASV Veitsbronn ihr viertes Unentschieden in Serie und avancieren damit zum Remis-King der Nordost-Liga. „Jetzt ist ein Auswärtssieg überfällig“, meinte der jede Menge Lob spendierender Röslauer Trainer Rüdiger Fuhrmann nach dem Spiel.

Bei diesem von beiden Mannschaften hervorragend geführten Landesliga-Match werden sich die Fans des Amateurfußballs bestimmt die Ereignisse in der 36. und 85. Minute besonders notiert haben. In beiden Fällen lag nämlich ein Treffer in der Luft und trieb den Adrenalinspiegel in die Höhe. „Ein Lucky-Punch war in den Schlusssekunden möglich, aber es sollte nicht sein“, trauerte ASV-Coach Dominic Rühl der von Eicher vergebenen Großchance nach. Insgesamt betrachtet sprach er, genau wie Vorwärts-Trainer Rüdiger Fuhrmann, von einem gerechten Unentschieden. „Ich muss meiner bis zum Umfallen kämpfenden Rumpftruppe ein großes Kompliment machen. Sie hat gefightet, nie aufgesteckt und ist für ihren couragierten Auftritt belohnt worden. Sie bekommt einen Tag trainingsfrei als Lohn für ihre tolle Leistung“, so der Röslauer Übungsleiter.

 

Röslau - Veitsbronn

Auf Fabio Gossler im Veitsbronner Tor war einmal mehr Verlass.
Foto: R. Cyris

 

Das Salz in der Suppe waren diesmal die Glanztat von ASV-Schlussmann Fabian Gossler, als er einen Kopfball von Siniawa mit den Fingerspitzen über die Querlatte bugsierte und die phantastische Rettungstat von Holger Sieg kurz vor Schluss. Bei dieser Szene schien es im Vorwärts-Kasten unvermeidbar einzuschlagen, denn die Kiste der Fichtelgebirgler war offen wie ein Scheunentor. Es brannte lichterloh im Röslauer Strafraum, ASV-Akteur Christian Eicher hatte den Siegtreffer für die Mittelfranken auf dem Schlappen. Er zog ab, Sieg kam Millimeter über der Grasnarbe angeflogen, wurde getroffen und lenkte damit das Spielgerät ins Seitenaus. Die Fan-Reihen beider Teams stöhnten auf, ihr berapptes Eintrittsgeld hatte sich allein wegen dieser Szene gelohnt.

 

Röslau - Veitsbronn

Eine packende Partie lieferten sich auf der Hut die gastgebenden Röslauer und die Gäste aus Veitsbronn (um Fabian Ultsch).
Foto: R. Cyris

 

Die Mittelfranken waren über die gesamte Distanz betrachtet kein Kanonenfutter, sondern erwiesen sich als harte Nuss. Es entwickelte sich eine rassige, offen geführte, kampfbetonte und schnelle Partie. Nach acht Minuten riskierte Gossler gegen Jankovsky Kopf und Kragen. Die Gäste antworteten über die schnellen Schilmeier und Dimper. In dieser Szene schwammen die Hausherren, sie waren in der Abwehr etwas zu sorglos und das rächte sich. Goalgetter Stutz wurde von Landauer bedient, fackelte nicht lange, sondern versenkte das Leder per Flachschuss im langen Eck und erzeugte damit Nervosität im Röslauer Team.

Die Einheimischen fanden den Faden schnell wieder. Ein Solo von Lauton mit anschließendem Querpass landete bei Walther und der vollende mühelos zum flotten Ausgleich. 16 Minuten danach folgte ein „Sturm-Lauf“ mit dem von Siniawa abgegebenen maßgerechten Schuss, aber Gossler verhinderte den möglichen Röslauer Führungstreffer. Walther zielte wenig später deftig über die ASV-Kiste und Siniawa vergab in der 43. Minute, frei vor Gossler, die Möglichkeit zum 2:1.

 

Röslau - Veitsbronn

Christian Eicher (Bildmitte) hatte den Siegtreffer für die Veitsbronner auf dem Fuß.
Foto: R. Cyris

 

In den zweiten 45 Minuten ließen die Kräfte auf beiden Seiten mit zunehmender Spieldauer nach. Es herrschte aber weiter Spannung pur, auch wenn Torchancen hüben und drüben Mangelware wurden. Der ASV wehrte sich nach besten Kräften und verschaffte mit schnellen Angriffen den Platzherren viel Abwehrarbeit. Nachdem Gossler gegen Siniawa geklärt hatte, kam die an Dramatik wohl kaum zu überbietende Endphase. Bei Walthers Direktabnahme tauchte Gossler erfolgreich und verhinderte drohenden Schaden. Zurückgesteckt wurde nicht. Mit zwei frischen Angreifern wollte der ASV drei Punkte mit auf die Heimreise nehmen. Die Chance dazu war vorhanden, aber die „Hut“ erwies sich als Festung. Mit offenem Visier ging es Richtung Schlusspfiff, wobei die Fäuste von Vorwärts-Keeper Blechschmidt „eine Bombe“ von Müller entschärften.

 

Bericht: fußballn.de

ASV I - TSV Neudrossenfeld

Veitsbronner Blitzstart folgte bitteres Ende

 

Obwohl Yannik Stutz ein Blitzstart für Veitsbronn gelang, musste der ASV die Punkte am Ende dem TSV Neudrossenfeld überlassen. Foto: fussballn.de
 

Veitsbronn - Neudrossenfeld

Yannik Stutz stockte sein Torkonto auf mittlerweile acht Saisontore auf.
Foto: fussballn.de 

 

Für die Veitsbronner begann das Kärwaspiel perfekt: Schon in der Anfangsminute traf Yannik Stutz nach einer Energieleistung, bereits zum achten Mal in dieser Saison, zur Führung. Doch die Gäste aus Oberfranken ließen sich davon nicht beeindrucken und drängten vehement auf den Ausgleich. Bis zur Pause hielt sich der ASV um Keeper Gossler noch schadlos.

 

Veitsbronn - Neudrossenfeld

Kapitän Marco Dimper hatte hier die Riesenchance zur erneuten Führung auf dem Fuß.
Foto: fussballn.de

 

Kurz nach der Halbzeit glichen die Gäste durch Pajonk aus. Als dann aber Neudrossenfelds Lattermann per Ampelkarte vom Platz musste (64.), lagen die Trümpfe vermeintlich wieder in den Händen der Rühl-Truppe. Doch die vorhandenen Möglichkeiten wurden nicht genutzt, stattdessen gelang Meyer in der Nachspielzeit der Gäste-Sieg.

 

Veitsbronn - Neudrossenfeld

Eine Probefahrt für den Kärwa-Umzug ließ man sich in Veitsbronn schon am Samstag nicht nehmen.
Foto: L. Bitzenbauer

 

Bericht: fußballn.de

Bericht ASV I - SV Poppenreuth

7:0! Veitsbronner "Trainingseinheit" mit Rekordergebnis

 

Die Anzeigentafel hatte man besser ausgeschaltet in Poppenreuth, ansonsten wäre noch ein 0:7 zu sehen gewesen. Foto: Linde Bitzenbauer
 

 

Den höchsten Sieg in ihrer Landesliga-Geschichte feierten die Veitsbronner mit einem glatten 7:0 bei einem desolaten SV Poppenreuth. Eine hochklassige Partie zwischen Selbitz und Kornburg endete 3:3.

Mit einem Heber brachte Marco Dimper den ASV Veitsbronn bereits in der 8. Minute in Führung. Der gastgebende Aufsteiger hielt danach noch gut dagegen, hatte durch David Sladecek zumindest eine Prüfung für ASV-Keeper Goßler vorzuweisen. Als dann Poppenreuths Bester, Kapitän Lukas Komberec, sich nach einer angeblichen Schwalbe zunächst die Gelbe Karte, nach einem späteren Schubser gegen Dimper die Ampelkarte abholte, mussten die Hausherren eine Stunde lang in Unterzahl auskommen - fatal bei jenen Temperaturen!

 

Poppenreuth - Veitsbronn

Yannik Stutz stand über den Dingen und markierte in bereits seine Saisontreffer sechs und sieben.
Foto: Linde Bitzenbauer

 

Noch vor der Pause traf Yannik Stutz zum 0:2 und gleich nach dem Seitenwechsel gelang Dimper mit dem 0:3 die Vorentscheidung. Danach war die Moral bei den Gastgebern verständlicherweise gebrochen, zumal einige Treffer aus abseitsverdächtiger Position resultierte, somit bedeuteten lange Bälle immer gute Torchancen für Veitsbronn. Erneut Stutz (58.) und Dimper (60.) erhöhten auf 5:0. Kurios dann der sechste Treffer: Nach einem Handspiel von Karius reklamierten die Poppenreuther, der Veitsbronner spielte den Ball weiter auf Schilmeier, der aus deutlicher Abseitsposition die komplette Verwirrung bei Gegner und Unparteiischen zum 0:6 nutzte. Marius Mauder gelang in der 71. Minute der siebte Streich. Somit liegen die Veitsbronner mit neun Zählern wieder im Soll.

 

Poppenreuth - Veitsbronn

Am Ende wurde es ein Schützenfest für den ASV Veitsbronn um Thomas Schilmeier (Nr. 9).
Foto: Linde Bitzenbauer

 

Bericht: fußballn.de

Bericht ASV I - ASV Pegnitz

ASV Pegnitz erkämpft ersten Sieg

 

Den ersehnten ersten Saisonsieg schafften die Pegnitzer am 4. Spieltag mit einem 2:1 gegen Veitsbronn. Foto: Linde Bitzenbauer

 

 

Mit einem knappen 2:1-Erfolg über den ASV Veitsbronn-Siegelsdorf konnte der ASV Pegnitz im vierten Saisonspiel den ersten dreifachen Punktgewinn landen und damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen. In einer bissig geführten Partie unter der hervorragenden Leitung von Schiedsrichter Hofmann (TSV Streitau) gelang den Schulstädtern durch Tore von Tim Kaller und Simon Gräf das ersehnte Erfolgserlebnis. Veitsbronn konnte durch Yannik Stutz nur noch verkürzen.

Ohne dem am Freitag Vater gewordenen Florian Kretschmer und mit Rene Schuster für Thomas Scharrer begann der ASV Pegnitz und wollte die 0:5-Schmach von Buch vergessen lassen. Doch schon nach zwei Minuten sorgte Otto für einen Schockmoment auf Seiten der Gastgeber. Seinen schlampigen Rückpass erkannte Schilmeier und Torwart Kausler konnte mit einer Glanztat den frühen Rückstand verhindern. Bereits im Gegenzug hatten die Einheimischen nach einer guten Ballstafette durch Wittmann eine erstklassige Möglichkeit ihrerseits, um in Führung zu gehen. Diese folgte dann fünf Minuten später durch den Ex-Happurger Tim Kaller, der bereits sein 2. Saisontor für seinen neuen Verein erzielen konnte. Fast von der Außenlinie überraschte er Gossler im Tor der Gäste und es stand 1:0.

 

 

Pegnitz - Veitsbronn

Thomas Schilmeier (in grün) hätte die Pegnitzer früh schocken können.
Foto: L. Bitzenbauer

 

 

Im weiteren Verlauf derPartie  verpasste Pegnitz frühzeitig auf 2:0 zu stellen. Ein Otto-Kopfball, nach Freistoßvorlage von Mellinghoff strich knapp am Pfosten vorbei (22.). Nach einem Sololauf von Alexander Wölfel, bediente dieser Müller auf Höhe des Strafraums, aber sein Abschluss war kein Problem für Gossler (32.). Kurz vor der Halbzeit lenkte Gräf aus gut zehn Metern eine flache Hereingabe von Mellinghoff über das Tor. So blieb es bei einer verdienten Führung für die Gastgeber zur Halbzeit. Der zweite Durchgang begann mit einigen Ecken für den ASV Pegnitz, die aber nichts Zählbares einbrachten. Auf der anderen Seite konnte Torwart Kausler, der ohne Fehl und Tadel agierte, einen Schuss von Mauder (57.) problemlos halten. Pegnitz antwortete mit dem 2:0 durch Simon Gräf (62.). Nach einem gelungenen Spielzug über die linke Seite brachte der enorm fleißige Kapitän Müller mit einem überlegten Zuspiel den Torschützen in die finale Schussposition.

 

 

Pegnitz - Veitsbronn

Die Veitsbronner kämpften bis zum Schluss um den Ausgleich, letztlich blieben die Punkte aber in der Reusch.
Foto: L. Bitzenbauer

 

 

Das Spiel der Gastgeber war wie schon in Halbzeit eins mit einigen Durchhängern versehen, und so konnten die nie aufsteckenden Gäste durch Stutz (78.) auf 1:2 verkürzen. Nach dem Anschlusstreffer drängten die Gäste auf den Ausgleich, allerdings ohne dabei zu echten Chancen zu kommen. Mehr als die Gelb-Rote Karte für Ulrich in der 89. Minute sprang für die Gäste dabei nicht mehr heraus. Im Gegenteil, Pegnitz war nun wieder obenauf. Stiefler, Wittmann und Jordan bereits in der Nachspielzeit verpassten das mögliche 3:1. So blieb es beim knappen, aber verdienten 2:1 für die Schulstädter, die am kommenden Mittwoch beim starken Aufsteiger TSV Kornburg antreten müssen.

 

Bericht: fußballn.de

ASV I - SV Friesen

Verdienter Jubel am Hamesbuck

 

Der ASV Veitsbronn (in grün) konnte durch ein 2:1 gegen Friesen die drei Punkte am Hamesbuck behalten. Foto: Linde Bitzenbauer

 

 

Mit einem 2:1-Sieg über den SV Friesen endete eine perfekte Woche für den ASV Veitsbronn, der nach dem 4:3-Erfolg in Seligenporten mit nunmehr sechs Punkte einen guten Saisonstart erwischte. Yannik Stutz (7.) und Thomas Schilmeier (74.) brachten die Rühl-Elf mi 2:0 in Führung, ehe Münch per Strafstoß (84.) doch noch Goßler vom Punkt überwinden konnte.

Die Partie benötigte keine Abtastphase, gleich in der 1. Minute vergab Dimper eine gute Chance für die Hausherren. Vier Minuten später bekamen dann die Gäste die große Möglichkeit zum Führungstor, doch Gossler konnte gegen Fugmann den Handelfmeter parieren. Im direkten Gegenzug versenkte Stutz eine flache Hereingabe von Schramm zum 1:0 für den ASV aus 15 Metern.

 

Veitsbronn - Friesen

Eine gute Defensivleistung war der Schlüssel zum Erfolg für die Veitsbronner (rechts Julian Baumann) gegen Friesen.
Foto: L. Bitzenbauer

 

In der Folge blieben beide Teams torgefährlich. Landauer musste in höchster Not klären (20.), Veitsbronn spielte die eigenen Konterchancen meist zu überhastet aus. Friesen erarbeitete sich gegen Ende des ersten Durchgangs ein leichtes Übergewicht. Einen Fernschuss von Nützel konnte Gossler noch an den Pfosten lenken (28.). In der 37. Minute war dann Schilmeier nach langem Ball von Baumann alleine vor Friesens Keeper, scheiterte aber aus spitzem Winkel. Friesen blieb weiter gefährlich, Veitsbronn konterte und verdiente sich unterm Strich die knappe Pausenführung.

Die Gäste bemühten sich nach der Pause um den Ausgleich, doch Veitsbronn stand sicher und konterte weiter gefährlich. Insgesamt litt der Spielfluss aber unter den zunehmenden Nicklichkeiten beider Mannschaften. Ein Schuss von Dimper aus der Drehung landete neben dem Tor (68.), gegen Stutz parierte Fröba im Friesener Tor (70.). Doch die gute Phase der Veitsbronner sollte sich auszahlen, als Schilmeier, nach starker Vorarbeit von Stutz und Dimper, per Flachschuss zum 2:0 traf.

 

Veitsbronn - Friesen

Oben auf: Der ASV Veitsbronn (um Christian Eicher) feierte im 3. Saisonspiel den zweiten Sieg.
Foto: L. Bitzenbauer

 

Veitsbronn hatte die Partie eigentlich recht gut im Griff, doch nach einem Foulspiel verwandelte Münch den fälligen Strafstoß sicher für die Gäste (84.). In einer hektischen Schlussphase drängte Friesen auf den Ausgleich, allerdings ohne dabei zu echten Chancen zu kommen. Veitsbronns Abwehr um Kallert und Landauer stand sicher und so blieben die drei Punkte am Hamesbuck.

 

Bericht: fußballn.de