Berichte

Bericht ASV Veitsbronn gegen SC Rupprechtstegen

Einen etwas glücklichen Heimsieg konnte der ASV Veitsbronn (in grün) gegen den SC Rupprechtstegen feiern.Foto: ASV Gegen den SC Rupprechtstegen tat sich der ASV Veitsbronn sehr schwer und kam dennoch zu einem knappen und etwas glücklichen 2:1-Sieg. Die favorisierten Hausherren legten gleich ordentlich los und machten von Beginn an Druck aufs Gästetor. Nach einer Viertelstunde konnte Dimper Reinhardt Kusnyarik frei spielen, der zum 1:0 traf. Danach kamen auch die Gäste zur ersten Chance, doch Florian Deinzer jagte den Ball über das Tor. Nach dem Seitenwechsel gab es ein paar Chancen auf beiden Seiten, wenn auch die Veitsbronner erneut mehr vom Spiel hatten. Nach erneuter Vorlage von Dimper konnte Reinhardt Kusnyarik dann das 2:0 erzielen, wobei die Gäste hier auf Abseits reklamierten. Noch einmal richtig spannend wurde es dann, nachdem Florian Deinzer per indirektem Freistoß auf 2:1 verkürzen konnte. Nun zitterten die Veitsbronner noch einmal und hätten um ein Haar den Ausgleich hinnehmen müssen. Nach einem Kopfball von Stiegler konnte Goßler noch klären, auch wenn Rupprechtstegen den Ball hier wohl schon hinter der Linie sah und damit erneut eine knappe Entscheidung gegen sich hinnehmen musste. So blieb es am Ende beim etwas glücklichen Heimsieg für den ASV am Hamesbuck, womit man sich weiter im Verfolgerfeld festsetzt.

Bericht ASV Veitsbronn gegen Spvgg Heßdorf

BZN

Im Heimspiel gegen die SpVgg Heßdorf konnte sich der ASV Veitsbronn (um Reinhardt Kusnyarik, vorne in grün) mit 2:0 durchsetzen und bleibt damit weiter auf Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen.
Foto: L. Wieser

Hinter dem Spitzenquartett bleiben der ASV Veitsbronn und der ATSV Erlangen nach ihren Siegen weiterhin in Lauerstellung. Der ASV Veitsbronn konnte sich daheim mit 2:0 gegen die SpVgg Heßdorf durchsetzen. Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft und recht ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen in einer zerfahrenen Anfangsphase zu wenigen Chancen, wenn auch die Hausherren ein Chancenplus für sich verzeichnen durften. Nach einer guten halben Stunde ging der ASV dann aber doch in Führung, als Reinhardt Kusnyarik auf Baumann querlegte und dieser zum 1:0 einschob. Bitter für die Gäste zusätzlich, dass sich Spielmacher und Mittelfeldmotor Stefan Marxer verletzte und ausgewechselt wurde. Nach dem Seitenwechsel spielten die Heßdorfer selbst auch etwas mutiger nach vorne und hatten einige gute Chancen. Aber auch der ASV blieb gefährlich. Das 2:0 nach einem Kopfball von Reinhardt Kusnyarik brachte nach knapp 70 Minuten die Vorentscheidung. Endgültig gelaufen war die Partie dann, als Heßdorfs Vogel in der Schlussphase noch die Ampelkarte sah und Veitsbronn den Vorsprung danach locker runterspielen konnte.

BZN

Für die SpVgg Heßdorf war nicht nur die erneute Niederlage bitter, sondern man musste auch Spielmacher Stefan Marxer verletzungsbedingt auswechseln.
Foto: L. Wieser

Quelle: www.fussballn.de

Bericht ASV Veitsbronn gegen SC Stein

FC Stein – ASV Veitsbronn 2:3 (0:0)

Nach 45 Minuten ohne große Höhepunkte besannen sich beide Mannschaften auch auf ihre Offensive. Petsinki brachte die Hausherren direkt nach der Pause in Front, doch die Brüder Kusnyarik wendeten das Blatt. Erst verwandelte Mittelfeldmann Dietmar Kusnyarik einen Freistoß direkt (57.), ehe Bruder Reinhardt seinen Torinstinkt nachwies, indem er nach einem abgewehrten Freistoß nachsetzte (75.). Stein vergab in dieser Phase zu viele Torchancen und konnte auch einen Strafstoß, getreten durch Torhüter Bernhard Lehnert, nicht nutzen (79.). Die Entscheidung besorgte dann ASV-Offensivmann Marco Dimper, der nach einer Ecke per Kopf zur Stelle war. Nach dem Anschlusstreffer durch Marco Klein zitterten die Gäste zwar in der Nachspielzeit noch einmal, richtig gefährlich wurde es allerdings nicht mehr.

Der ASV Veitsbronn konnte bei seinem Gastspiel in Stein seinen zweiten Saisonsieg feiern, bezwang den FC Stein mit 3:2. In einer zerfahrenen und nicht gerade hochklassigen ersten Hälfte waren es die Hausherren, die die erste Chance hatten, doch Maximilian Landgraf schoss aus spitzem Winkel am Tor vorbei (8.). Auf der Gegenseite wurden die Gäste aus Veitsbronn nach rund einer Viertelstunde gefährlich, doch Dietmar Kusnyarik zielte bei einem Freistoß aus 22 Metern zu hoch. Weitere sieben Zeigerumdrehungen später prüfte Yannik Stutz aus der Ferne Stein-Keeper Bernhard Lehnert, der den Ball sicher parierte. Stein wachte nach 35 Minuten wieder auf. Nach einer schönen Kombination bediente Georgi Petsinski Steins Außenbahnspieler Harald Gröber, der im Anschluss nach innen zog und abschloss – sein Linksschuss flog allerdings über das Gästetor hinweg.

Harald Gröber am Ball

Harald Gröber (in blau) und der FC Stein taten sich in der ersten Halbzeit schwer, Chancen zu kreieren. Im zweiten Durchgang vergaben die Hausherren dann auch klarste Gelegenheiten und dürfen sich deshalb über die Niederlage nicht beklagen.
Foto: fussballn.de

Die letzte Aktion der ersten Halbzeit beanspruchte dann wieder Veitsbronn für sich: Reinhardt Kusnyarik setzte sich energisch in Szene, doch auch sein Schlenzer aus gut 18 Metern war etwas zu hoch angesetzt (39.).

Der zweite Durchgang begann dann äußerst schwungvoll. Zunächst brach Landgraf auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und spielte scharf nach innen. Freund und Feind verpassten jedoch das Spielgerät, sodass die gute Chance dahin war (46.). Keine 60 Sekunden später konnten die Hausherren dann doch jubeln: Georgi Petsinski hatte am rechten Strafraumeck alle Zeit der Welt und nutzte den Freiraum für einen satten Rechtsschuss, der in die linke Torecke einschlug. Fortan hatten die Gastgeber mehr vom Spiel. Aus einer kompakten Defensive heraus kam der FCS immer wieder zu Kontersituationen, die aber nur selten genutzt wurden. In der 56. Minute zeigten die Hausherren die nötige Zielstrebigkeit: nach einer schnörkellosen Kombination tauchte Landgraf über links gefährlich vor dem Veitsbronner Tor auf, doch scheiterte der Flügelspieler am herausstürzenden Gäste-Keeper Markus Stark, der sich waaghalsig entgegen warf. Fast im Gegenzug machte der ASV dann der Heimelf deutlich, was gute Chancenauswertung bedeutet. Dietmar Kusnyarik schoss einen Freistoß aus rund 17 Metern zentraler Position trocken in die Torwartecke und besorgte so den 1:1-Ausgleich.

Stein ließ sich vom Gegentreffer nur kurzzeitig beeindrucken und suchte fortan wieder den Weg nach vorne, Petsinskis Distanzschuss war jedoch leichte Beute für den aufmerksamen ASV-Schlussmann Stark. Nach 72 Minuten ging dann ein lautes Raunen durchs Publikum. Der eingewechselte FC-Angreifer Erman Elibol setzte sich im Veitsbronner Strafraum gleich gegen mehrere Gegenspieler durch und bediente mustergültig den ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Marco Klein, der jedoch die hervorragende Chance nicht nutzen konnte, sondern aus kürzester Distanz über die Querlatte schoss. Erneut machten es die Gäste besser, als Reinhardt Kusnyarik bei einem wuchtigen Stutz-Freistoß nachsetzte, den der FC-Torhüter zuvor nicht festhalten konnte - 2:1.

Reinhardt Kusnyarik am Ball

Reinhardt Kusnyarik (am Ball) war einmal mehr offensiv einer der auffälligsten Akteuere des ASV Veitsbronn. Zusammen mit seinem Bruder Dietmar wendete er die Partie und brachte die Gäste so auf die Siegerstraße.
Foto: fussballn.de

Ein weiteres Beispiel der Steiner Chancenmisere ereignete sich nach 79 Minuten, als Unruheherd Elibol im Strafraum zu Fall gebracht wurde, Torhüter Lehnert, als Elfmeterschütze auserkoren, allerdings den fälligen Strafstoß über die Latte setzte – es war der dritte verschossene Elfmeter in Folge! Vier Minuten vor dem Ende sorgte dann Veitsbronns Angreifer Dimper nach einem Eckball per Kopf für die endgültige Entscheidung. Zwar kam die Heimelf durch einen sehenswerten Freistoßtreffer durch Marco Klein noch einmal auf 2:3 heran, mehr wollte aber in der restlichen Spielzeit nicht mehr herausspringen.    

Stein: Lehnert, Hanf, Knott, Himmer (46. Kilian), Engl, Gröber (67. Elibol), Knörr, Landgraf, Kreim, Petsinksi, Sitzmann (50. Klein)

Veitsbronn: Stark, Meyer, Landauer, Stutz (83. Trommer), Nabein (56. Dennerlein), D. Kusnyarik, Belz, Baumann, Hütter, R. Kusnyarik (81. Illauer), Dimper

Tore: 1:0 Petsinski (47.), 1:1 D. Kusnyarik (57.), 1:2 R. Kusnyarik (75.), 1:3 Dimper (86.), 2:3 Klein (88.)

SR: Vecera (Tuspo Roßtal)  / Zuschauer: 130

Besonderes Vorkommnis: Lehnert (FC Stein) schoss Foulelfmeter über das Tor (79.).

Quellle: www.fussballn.de