Niederlage im letzten Heimspiel

Zwei Sätze klar verloren, zurückgekämpft und einen Punkt geholt
Veitsbronner Volleyballerinnen im letzten Heimspiel der Saison mit einem Punktgewinn

Im letzten Heimspiel der Saison konnten Sie Veitsbronner Damen immerhin mit acht Spielerinnen an den Start gehen. Nach ihrer Verletzungspause (Sprunggelenksverletzung im Hinspiel gegen Augsburg zugezogen) feierte Sabrina Schnura ihr Comeback. Ebenso unterstütze Maria John aus der Damen 2. Sie bekam sofort das Vertrauen von Trainer und Mannschaft und griff als Libero ins Spiel ein. Somit rückte Miriam Bauer auf die Diagonalposition.

Im ersten Satz lief es für die Veitsbronner Damen nicht gut. Vor allem die immer wieder auftauchenden Abstimmungsprobleme und auch eine sehr ungenaue Spielweise, meist in der Annahme, führten zum ersten Satzverlust (18:25).

Der zweite Satz verlief ähnlich. Zwar hielten die Veitsbronner Damen bis zu Mitte des Satzes gut mit, jedoch kam es in den wichtigen Phasen wieder zu Unstimmigkeiten. Somit ging auch dieser Satz an die Gäste aus Augsburg (17:25)

Doch wer dachte, die ASV Damen würden den folgenden Satz einfach so über sich ergehen lassen, sah sich eines besseren belehrt. Endlich klappten die von Trainer Alwin Bamberger geforderten druckvollen Aufschläge und brachten nun die Augsburger Annahme ins Wanken. Auch die Veitsbronnerinnen stabilisierten sich in Annahme und Abwehr und somit gelangen immer öfter gute Schnellangriffe von Ellen Schegner. Mit einer guten kämpferischen und mannschaftlichen Geschlossenheit sicherte man sich diesen Satz. (25:17).

Im vierten Satz knüpfte Veitsbronn an diese Leitung an. Servet Iriz konnte im Zuspiel nun besser agieren und setzte nach Belieben Eva Müller oder Ines Hackel im Angriff in Szene. Somit blieb auch dieser Satz in Veitsbronn (25:20).

Nun musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Hoch motiviert und konzentriert starteten die Veitsbronnerinnen. Doch kurz nach Beginn verletzte sich Kapitän Antonia Schmidt am Daumen, konnte aber glücklicherweise weiter spielen. Der kleine Schreckmoment schien die Mannschaft zu verunsichern, so das die Spielzüge wieder etwas ungenauer wurden. Schlussendlich beschlossen drei unsaubere Annahmen den Satz- (12:15) und Spielverlust (2:3).

Etwas enttäuschte Gesichter sah man nach Spielende, war man doch kurz vor einem möglichen Spielgewinn. Am Ende waren sich aber alle einig, dem treuen Publikum noch einmal ein tolles Heimspiel geboten und trotz des stark dezimierten Spielerkaders immerhin einen Punkt in Veitsbronn behalten zu haben.