Chancelos beim Tabellenführer

 

Am vergangenen Samstag gastierte die Damen 1 des ASV Veitsbronn beim derzeitigen Tabellenführer in der 3. Liga Ost, der DJK SB München Ost. Nachdem sich Ronja Berneuther in der vergangenen Woche am Sprunggelenk verletzte und für die letzten Spiele der Saison ausfallen wird, musste das Team um Trainer Alwin Bamberger auch auf Libero Miriam Bauer aus gesundheitlichen Gründen verzichten. So standen aus dem ursprünglichen Kader nur noch fünf Spielerinnen zur Verfügung. Dankenswerterweise erklärten sich Rebecca Leska und Katharina Salzseiler aus der Damen 2 bereit, das Team zu unterstützen. Rebecca Leska rückte auf die Mittelblockerposition und Antonia Schmidt übernahm den Diagonalangriff.

Vor einer beeindruckenden Kulisse startete die Gastmannschaft gut und konnte sogar mit 3:0 in Führung gehen. Allerdings fehlte in der Folge der Druck im Angriff, was dazu führte, dass die Damen konstant einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Die Umstellungen in der Annahme machten sich nun auch bemerkbar. Die guten Aufschläge der Münchnerinnen setze die Annahme des ASV zunehmend unter Druck, sodass die Stärke der Heimmannschaft, die Block-Abwehr, immer besser funktionierte. Der Satz ging mit 25:16 an die DJK.

Zu Beginn lag man schnell mit 1:7 hinten. Die Annahme wackelte weiter und München spielte konstant. Auch wenn ein paar sehenswerte Aktionen, v.a. durch Mittelblockerin Ellen Schegner im Angriff, gelangen und auch im Block einige Punkte eingefahren werden konnten, reichte insgesamt die Leistung nicht aus, um München gefährlich zu werden (16:25).

Nach einer 10-Minütigen Pause wollte man noch einmal alles geben. Allerdings kam es wie so häufig in dieser Saison. Gute Chancen wurden nicht genutzt, anschließend gesellten sich Fehler in der Annahme dazu und schnell lag man mit sechs Punkten zurück. Eine Serie von Sprungaufschlägen versetzte der Veitsbronner Annahme den letzten Stich (13:22). Zwar konnte man noch einmal auf 17:22 herankommen und den Gegner zu einer Auszeit zwingen, allerdings konnte auch dieser Satzverlust nicht verhindert werden (19:25).

Zusammenfassend kann man mit der Leistung der Mannschaft über weite Strecken zufrieden sein. Die Personalprobleme konnten gegen den Tabellenführer nicht kompensiert werden. Nun hoffen alle, dass Miriam Bauer zum Derby gegen den Vfl Nürnberger wieder mit an Bord ist, um wenigsten zu sechst anreisen zu können. Auch Sabrina Schnura trainiert wieder mit der Mannschaft. Sie hofft auf einen Einsatz im letzten Heimspiel gegen die DJK Augsburg-Hochzoll.