Bericht ASV II - Stadeln II

 

Die Zwangspause der Konkurrenz gut genutzt

 

 
Der ASV Veitsbronn II schiebt sich mit einem 2:0-Erfolg vorbei an den Sportfreunden Laubendorf auf Rang drei. Foto: Erwin Brunner
 

Ganz leicht war es an einem verregneten Wochenenede wohl nirgends in der Region, Fußball zu spielen - das gilt auch für die Kreisklasse 3, wo drei Spiele ausfielen, darunter das Derby zwischen Langenzenn und Laubendorf. Gemessen an den Umständen war das andere Derby zwischen den Landesliga-Reserven aus Stadeln und Veitsbronn äußerst ansehnlich: Die Stadelner versteckten sich nicht, gestalteten die Partie anfangs offen und boten den favorisierten Veitsbronnern durchaus Paroli. Die hatten zwar in Person von Reinhardt Kusnyarik, der nach sechzehn Minuten nur den Pfosten traf, die erste Chance zu verzeichnen, auf der Gegenseite sorgten aber Dima Wittmaier mit einem Kopfball und Sandro Bauer nach einer hübschen Kombination über mehrere Stationen für Gefahr für das Tor von Fabio Goßler, beide zielten jedoch zu hoch. Als der FSV seine Offensivbemühungen intensivierte und dem Gegner Raum zum Kontern bot, nutzte der ASV diese Räume aber eiskalt: In der 38. Minute stand Sven Tschech nach einem weiten Ball mutterseelenallein im Stadelner Strafraum, seinen Querpass verwertete Reinhardt Kusnyarik unhaltbar für FSV-Kepper Oriwoll, der nach seinem Bandscheibenvorfall wieder erste Spielpraxis sammelte. Zwei Minuten später war das Spiel entschieden: Nach einem Stadelner Eckball war die Heimelf wieder zu weit aufgerückt, Emil Geanta bediente Sven Illauer, der zum 0:2 vollendete. Das Halbzeitergebnis war durchaus schmeichelhaft, der Heimelf war dadurch aber bereits der Zahn gezogen. Die Versuche, in der zweiten Halbzeit noch heranzukommen blieben Stückwerk, Stadeln schien selbst kaum noch an die Wende zu glauben. Nachdem Christian Oriwoll in der 55. Minute zunächst gegen Illauer und dann gegen den eingewechselten Has pariert hatte, ging die gefährlichste Szene für die Heimelf auch von einem Veitsbronner aus: Nach einer Flanke von Sandro Bauer prüfte Felix Nabein mit einer riskanten Kopfball-Rückgabe seinen eigenen Keeper. Als Fabio Goßler in der 88. Minute auch noch einen Verzweiflungsschuss von Sandro Bauer aus dem Winkel fischte, war der 2:0-Erfolg endgültig besiegelt, Veitsbronn II zieht damit zumindest vorübergehend an Laubendorf vorbei und nimmt Rang drei ein. Stadeln II - Veitsbronn II Auch wenn Sven Illauer (am Ball) hier vor dem Stadelner Tor etwas desorientiert wirkte, zumindest einmal fand er das Gehäuse der Gastgeber und brachte die Veitsbronner damit auf die Siegesstraße.

 

 

 

 

Stadeln II - Veitsbronn II

Auch wenn Sven Illauer (am Ball) hier vor dem Stadelner Tor etwas desorientiert wirkte, zumindest einmal fand er das Gehäuse der Gastgeber und brachte die Veitsbronner damit auf die Siegesstraße.
Foto: Erwin Brunner

 

Dass es für die Wurzbacher-Elf nicht noch auf Rang zwei ging, lag derweil an Patrick Raab: Der wiedergenesene Stürmer war beim Gastspiel seines SV Burggrafenhof in Diespeck eindeutig Mann des Tages und erlegte den DTV letztlich im Alleingang.

 

Bericht: fußballn.de