Berichte

Illauer schlägt spät zu

 

ASV Veitsbronn II - SV Burggrafenhof 2:1 (0:0)

 

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In der Nachspielzeit überwand Sven Illauer SVB-Schlussmann Lopes Ventura noch zum Siegtreffer Foto: Linde Wieser
 
 

Dank eines späten Treffers von Sven Illauer triumphiert die Reserve des ASV Veitsbronn im Verfolgerduell mit dem SV Burggrafenhof und meldet sich im Rennen um die Aufstiegsränge zurück. Eine Woche nach der - ebenfalls erst in der Nachspielzeit besiegelten - Niederlage in Laubendorf springt die Wurzbacher-Elf zumindest vorübergehend auf Rang drei, während Burggrafenhof die Hoffnungen auf die Herbstmeisterschaft begraben muss. Dabei ging der SVB am Hamesbuck durch Goos gar in Führung, ehe Dallhammer einen kuriosen Ausgleichstreffer besorgte und in der Schlussminute die Stunde von Sven Illauer schlug.

 

Das gefährlichste Sturmduo der Liga war gestoppt - und das schon vor dem Anpfiff. Weil Patrick Raab (bislang 13 Treffer in zwölf Spielen) verletzt auf der Bank Platz nehmen musste, blieb es an seinem Ersatz Christoph Dürschinger und Sturmpartner Christian Schottenhamml (ebenfalls 13 Tore), die Veitsbronner Defensive, ihrerseits die beste der Liga, zu beschäftigen. Und das gelang, trotz der erzwungenen Umbaumaßnahmen schon früh sehr gut: Burggrafenhof erwischte den besseren Start, nach sechs Minuten spielte Kapitän Boss, der im Mittelfeld die Fäden zog, Dürschinger an der Grundlinie frei, dessen Hereingabe schoss Schottenhamml aber freistehend über den Querbalken. Kurz darauf war abermals Boss der Ausgangspunkt eines gefährlichen Gäste-Angriffs, ASV-Keeper Pickel parierte Schottenhammls strammen Schuss aber sicher.

 

 

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Auch ohne den verletzten Patrick Raab setzten die Burggrafenhofer (in rot) um Kapitän Christian Boss und Danny Enssner (am Ball) die Veitsbronner Defensive früh unter Druck, verpassten aber, sich zu belohnen. Foto: Linde Wieser

 

Die Veitsbronner kamen ihrerseits erst Mitte der ersten Hälfte auf Touren und übernahmen nach fünfundzwanzig Minuten zunehmend die Kontrolle - Gefahr versprühten vor allem die Standardsituationen von Fabian Müller sowie Stürmer Illauer, der erst den zu hoch köpfenden Has bediente (38.) und nach feinem Pass von Emil Geanta dann unter Bedrängnis selbst an Lopes Ventura im Burggrafenhofer Tor scheiterte (42.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel wurde Burggrafenhof noch zweimal gefährlich, zweimal war aber Christian Pickel im Tor der Hausherren auf dem Posten: Erst klärte er nach Neuberts langem Pass weit vor dem eigenen Tor (43.), war dann zwei Minuten später aber rechtzeitig zurück, als Schottenhamml aus zwanzig Metern frei zum Schuss kam, aber zu unplatziert abschloss.

Auch ohne Tore boten der Tabellenvierte und der Tabellenzweite den Zuschauern ein durchaus ansehnliches Spiel, das in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte etwas verflachte. Es blieben, vor allem auf Veitsbronner Seite, vor allem die Standardsituationen, die Gefahr versprachen, etwa Heubecks Freistoß aus fünfundzwanzig Metern, den Lopes Ventura über die Latte lenkte (55.). Burggrafenhof reagierte mit einem schnellen Gegenstoß und war plötzlich in Überzahl, Pickel rutschte beim Klärungsversuch mit dem Ball in der Hand außerhalb des Strafraums und blieb unbestraft, der fällige Freistoß von der Strafraumgrenze brachte ebenso wenig ein. Aus denkbar ungefährlicherer Position legte sich Neubert etwas später dann den Ball zum Freistoß zurecht, drosch den Ball von der Außenlinie aus rund 45 Metern Torentfernung an den langen Pfosten - und überraschte die konfuse Veitsbronner Deckungsarbeit damit offenbar völlig, der einlaufende Andre Goos bedankte sich und köpfte unbedrängt aus kurzer Distanz ein (62.).

Veitsbronn musste reagieren - und tat das, freilich, durch einen Freistoß. Fabian Müller wurde in Tornähe gefoult, reagierte geistesgegenwärtig und schob den Ball schnell zum eingewechselten Frank Dallhammer, der bei seinem ersten Versuch noch am stark reagierenden Lopes Ventura scheiterte - den Ball dann aber am Boden liegend mit dem Kopf zum Ausgleich über die Linie bugiserte (64.). Veitsbronn bekam Oberwasser, Müller scheiterte kurz nach dem Ausgleich nach einem langen Ball aus zwanzig Metern am Außenpfosten, Dallhammers Nachschuss klärte Lopes Ventura zur Ecke.

 

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Am Ende behielt der ASV um Stefan Eichinger denkbar knapp die Oberhand und ist, einen Punkt hinter dem SVB auf Rang drei liegend, wieder mitten im Rennen. Foto: Linde Wieser

 

Vor allem über die aktiven Sven Illauer und Sven Tschech, die Burggrafenhof über die Flügel immer wieder Probleme bereiteten, kamen die Hausherren nun immer wieder gefährlich vor das Tor des SVB - Abnehmer fanden die Flanken aber selten, auch weil Torschütze Dallhammer sich verletzte und angeschlagen wieder ausgewechselt werden musste (79.). Burggrafenhof gelang es unterdessen, wieder eigene offensive Akzente zu setzen: Erst hatten die Veitsbronner Glück, dass der Ball in einer ähnlichen Situation wie beim Führungstreffer am Tor vorbeirauschte (85.), dann setzte sich Boss im Mittelfeld stark durch, spielte seinen Ball in die Spitze aber einen Tick zu weit, so dass der herauseilende Christian Pickel noch klären konnte (87.). So sollte sich das Verfolgerduell - wie in der Vorwoche zwischen Veitsbronn und Laubendorf - erst in der Nachspielzeit entscheiden, dieses Mal aber mit dem besseren Ende für den ASV: Vier Minuten waren bereits über der Zeit, als Tschech sein Kopfballduell gewann, Fabian Müller die Lücke in der SVB-Abwehr fand und Sven Illauer den Ball aus kurzer Distanz an SVB-Schlussmann Lopes Ventura vorbei ins Tor schob.

 

Bericht: fußballn.de

Torjäger trifft beim 3:2 gegen Veitsbronn II doppelt

 

 

 

Fünf Tore, drei Platzverweise - das Spitzenspiel hielt, was es versprach. Dank eines späten Treffers von Johannes Keppner setzen sich letztlich die Sportfreunde Laubendorf gegen Tabellennachbar Veitsbronn II mit 3:2 durch und sichern sich Platz drei hinter Trautskirchen und Burggrafenhof

 

 

 

Das Topspiel zwischen Laubendorf und Veitsbronn II hielt vom Anpfiff weg, was es versprach: Beide Mannschaften spielten sofort auf Sieg. Anfangs kamen die Laubendorfer noch etwas besser in die Partie und nach 19 Minuten wurde Daniel Bauer im Sechzehner gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Laubendorfs Torjäger Keppner zur 1:0-Führung. Drei Minuten später war es wiederum Keppner, der sich nach einem langen Ball durchsetzte und schön auf Daniel Benkert ablegte, der das 2:0 erzielte. Im zweiten Durchgang gewann dann Veitsbronn die Oberhand und wurde belohnt: Reinhardt Kusnyarik verkürzte prompt (49.). Nur acht Minuten später war der Vorsprung der Hausherren dann Geschichte, als ausgerechnet der Ex-Laubendorfer Stefan Eichinger den Ausgleichstreffer besorgte. Veitsbronn setzte die Gastgeber nun zunehmend unter Druck, die Sportfreunde konnten sich kaum noch befreien - einzig den entscheidenden Treffer konnte der ASV nicht landen. Die beste Gelegenheit dazu hatte Fabian Müller nach 71 Minuten, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt am glänzend aufgelegten Keeper Manuel Grau. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Spiel - auch durch einen schwächer werdenden Schiedsrichter - härter. Erst flog Laubendorfs Horneber mit Gelb-Rot vom Platz (66.) und trug nicht unbedingt dazu bei, dass seine Mannschaft sich besser aus der Veitsbronner Umklammerung lösen konnte. Kurz vor Schluss kassierte auf der Gegenseite dann Innenverteidiger Daniel Apel den Gelb-Roten Karton (86.) - und die nötigen Umbaumaßnahmen im Defensivverbund des ASV sollten dann dazu führen, dass sich die Veitsbronner Abwehr in der Schlussminute arg unsortiert präsenteierte. Keppner bedankte sich mit seinem zweiten Treffer, es sollte der 3:2-Siegtreffer sein - denn abgesehen von einer weiteren Gelb-Roten Karte gegen Veitsbronns Gräß tat sich nichts mehr.

Bericht: fußballn.de

Bericht Veitsbronn II schießt Sugenheim

 

Es war letztlich eine Pflichtübung gegen das Schlusslicht aus Sugenheim, die der ASV Veitsbronn II auch souverän absolvierte. Schon am Samstag Nachmittag gastierte der Tabellenletzte am Hamesbuck, für die Veitsbronner ging es zumindest vorübergehend um Rang zwei, ehe Burggrafenhof tags darauf mit einem 3:2-Erfolg über Laubendorf wieder vorbeizog. Trainer Norbert Wurzbacher nutzte das Spiel für einige taktische und personelle Änderungen, was in anfänglichen Findungsschwierigkeiten resultierte - nach zwanzig Minuten hatte der ASV aber zu seinem Spiel gefunden, einmal mehr war Illauer mit einem Doppelpack der Türöffner (19., 23.) für die Landesliga-Reserve. Sturmpartner Reinhardt Kusnyarik legte nach einer knappen halben Stunde nach, ehe Gräß und Felix Nabein einen standesgemäßen 5:0-Pausenstand herausschossen. Im zweiten Durchgang durfte sich dann noch Sven Tschech vom Elfmeterpunkt in die Torschützenliste eintragen (58.), ehe Illauer und Kusnyarik ihre Dreierpacks schnürten.

 

 Bericht: fußballn.de

Bericht 2. Mannschaft gegen Trautskirchen

 

 

Das Spitzenspiel des zehnten Spieltags fand eindeutig in Trautskirchen statt, wo der Tabellenzweite Veitsbronn II beim Tabellenführer gastierte. "Da wird keiner den anderen unterschätzen", ahnte Veitsbronns Trainer Norbert Wurzbacher schon vor der Partie und sollte damit freilich recht behalten. Man beharkte sich vornehmlich im Mittelfeld, beide Seiten waren auf Sicherung des eigenen Tores bedacht. Das können die Veitsbronner an sich ziemlich gut, wie nur vier Gegentreffer in zehn Partien beweisen - nach fünfunddreißig Minuten wären es deren trotzdem beinahe fünf gewesen, als Achim Kadlubowski einen Eckstoß einköpfte; mit der Entscheidung auf Stürmerfoul konnte die ASV-Defensive gut leben. Im zweiten Durchgang hatte der ASV ein optisches Übergewicht, Reinhardt Kusnyarik hatte aber einen schweren Stand und konnte sich nur selten in aussichtsreiche Position bringen. So hielt das Spitzenspiel letztlich nur in Sachen Einsatz, Taktik und Spannung, was es versprach; ein Freund von Torraumszenen kam bei der Nullnummer in Trautskirchen nicht unbedingt auf seine Kosten.

 

Bericht: fußballn.de

Bericht Veitsbronn II gegen Losaurach

 

Daniel Apel

Das Eigentor von Daniel Apel (rechts) war letztlich der entscheidende Treffer zur durchaus überraschenden 0:1-Niederlage des ASV Veitsbronn II gegen Losaurach.
Archivfoto: fussballn.de

 

Für den ASV Veitsbronn II, seit dem Feiertag erster Verfolger der Trautskirchener, sollte das Spiel gegen den Achtplatzierten SV Losaurach eigentlich in diese Kategorie zählen - auch wenn spätestens seit dem 3:1-Erfolg des SVL gegen Laubendorf drei Tage zuvor klar gewesen sein sollte, dass kein Punktelieferant am Hamesbuck gastiert. Als solcher traten die Gäste dann auch nicht auf, boten Veitsbronn im ersten Durchgang durchaus Paroli und gingen, wenn auch kurios, in Führung: Veitsbronns Daniel Apel lenkte eine Hereingabe ohne große Not per Kopf ins eigene Tor. Veitsbronn reagierte spätestens nach dem Seitenwechsel wütend, drängte auf den Ausgleich, ließ aber beim letzten Zuspiel oder dem Abschluss zu oft die Genauigkeit vermissen - Nabeins Freistoß an die Querlatte war noch die beste Gelegenheit. Am Ende entführte Losaurach die Punkte und Veitsbronn verpasst die Gelegenheit, auf einen Punkt an Trautskirchen heranzurücken - die nächste ergibt sich bereits am kommenden Sonntag, wenn der Zweitplatzierte beim Tabellenführer gastiert.

 

Bericht: fußballn.de