Herren II: Pflicht erfüllt, an der Kür knapp gescheitert

Am letzten Spieltag der Hinrunde traten die Herren II der Faustballer in Lichtenfels gegen den Gastgeber und Segnitz an. Ein Sieg gegen Lichtenfels ist Pflicht, will man die Klasse halten. Ungleich schwerer dürfte das Spiel gegen die starken Segnitzer werden.

Zuerst stand das Spiel gegen Lichtenfels auf dem Programm. Veitsbronn startete gut und konnte die Leistung auch beibehalten. Aus einer soliden Abwehr heraus brachte das sicher platzierte Zuspiel die Angreifer ein ums andere Mal in perfekte Positionen. Veitsbronn punktete mühelos gegen überforderte Gastgeber. Mit 11:4 ging der erste Satz klar an Veitsbronn. Im folgenden Satz zeigte sich das gleiche Bild. Erst beim 10:0 gelang den Lichtenfelser ein Punkt. Schließlich stand es 11:3. Die Anfangsphase des dritten Satzes verlief aus Veitsbronner Sicht etwas zu hektisch, sodass die Lichtenfelser den Satz bis zum 5:4 offen gestalten konnten. Erst dann fanden die Veitsbronner auch dank einer starken Angabe in ihr souveränes Spiel zurück und konnten 11:4 gewinnen. Vor allem die gezeigte Leistung bei diesem Pflichtsieg stimmte im Hinblick auf das folgende schwere Spiel positiv.
Gleich zu Beginn machten die Segnitzer klar, dass sie sich nicht so leicht abfertigen lassen wollten: ehe sich die Veitsbronner versahen lagen sie mit 1:7 zurück. Der Rückstand war zu groß und so ging der Satz verloren. Um eine Chance gegen die kompakt stehenden und stark angreifenden Segnitzer zu haben, wollten die Veitsbronner einen so deutlichen und frühen Rückstand vermeiden. Doch auch im zweiten Satz gelang dies nicht. Wieder stand es 1:5. Doch dann drehten die Veitsbronner auf und konnten in einer spannenden Satzschlussphase mit viel Einsatz einen 12:10 Satzerfolg feiern. Auch im dritten Satz lag die Mannschaft wieder mit 1:5 zurück. Hinzu kamen in der Phase des Spiels nun etliche vermeidbare Fehler, sowie einige strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen Veitsbronn. Letztlich musste der dritte Satz abgegeben werden. Um noch eine Siegchance zu haben, mussten sich die Veitsbronner im vierten Satz nun zusammenreißen und ihre im ersten Spiel so eindrucksvoll unter Beweis gestellten Fähigkeiten auch hier zeigen. Doch es schien wie verhext: wieder stand es 1:5 und wieder stand den Veitsbronnern eine fulminante Aufholgjagd bevor. Nachdem das Zuspiel zu Beginn des Satzes an Qualität verloren hatte, konnte sich der Angriff mit zunehmender Satzdauer wieder auf ein sicheres Zuspiel verlassen. Beim Stand von 4:8 hieß es "Alles oder Nichts". Großer Kampfgeist gepaart mit spielerischer Stärke verhalfen den Veitsbronnern zum 12:10 Satzerfolg. Die Entscheidung musste im fünften Satz fallen. Wie sollte es in diesem Spiel anders sein: Veitsbronn lag wieder schnell zurück. Nun merkte man der Mannschaft den Kräfteverlust aus den Aufholjagden an. Es gelang nicht mehr den Satz zu drehen und so ging auch das Spiel verloren. Doch auch die zwei gewonnenen Sätze können am Ende den Unterschied zwischen Klassenerhalt und Abstieg machen.
Insgesamt sah man eine gegenüber dem letzten Spieltag verbesserte Veitsbronner Mannschaft. Vor allem im Angriff und im Zuspiel konnte sie sich steigern. Die Erkenntnis des letzten und des aktuellen Spieltags lautet: "In der Liga können wir gegen alle gewinnen!" Mit dieser Gewissheit hat die Mannschaft den Klassenverbleib fest im Blick.